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6500 km durch Neuseeland – Ein Fazit

Nachdem mich mein stets zuverlaessiger 400.000 km-Camper nun fast genau 6500 km durch ganz Neuseeland chauffiert hat und die Zeit sich hier dem Ende neigt, lohnt ein Blick zurueck auf die letzten fuenf Wochen.

Der Versuch des gemeinsamen Reisens kann man – mit Abstrichen – als eher gescheitert betrachten. Ironischerweise habe ich die absoluten Highlights des Landes ohnehin alleine bestaunt. Aus Ruecksicht auf schmerzende Ruecken und schwache Blasen habe ich zwar viel weniger Naechte im Camper verbracht und viel mehr Geld ausgegeben als geplant, aber zumindest die letzten Tage konnte ich – wie sagt es der Kollege so schoen zynisch – meinem "Zigeuner-Dasein" fristen und ein wenig Freiheit geniessen. Ganz ohne naechtlich wackelndes Auto und Ohropacks – befreiend!

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A night at Mount Cook: brrrrrrr

Auf dem Weg zu Mount Cook

Auf dem Weg zu Mount Cook

Kurz nach 10:00 Uhr haben wir unseren Camper in Empfang genommen: Etwas mehr als 400.000 km aufm Tacho (nein, da ist keine Null zu viel…), durchloechert von Steinschlag, ordentlicher Zug nach links aber genug Stauraum und komplettes Equipment. Der Trip darf also starten. Erstmal an den Linksverkehr gewoehnt – an sich keine schwierige Sache, nur Kreisverkehre und vor allem das Schalten mit der linken Hand sind am Anfang sehr komisch.

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Gedanken zum Abschied II

Dankeschön!

Nachdem der zweite Abschnitt der Weltreise in weniger als zwei Wochen startet, wird es allmählich Zeit, an dieser Stelle wieder Tschüs zu sagen. Zunächst möchte ich mich bei einigen treuen Seelen bedanken, die mir in den letzten Monaten Halt und Kraft gegeben haben, diese schwere Zeit einigermaßen zu überstehen. Der Dank gilt meinen Eltern für die Unterstützung beim “Umzug” und der erneuten – vorübergehenden – Wiederaufnahme im guten alten, verschlafenen Meckenheim. Astrid für das stete offene Ohr und die zahlreichen wohltuenden Gespräche. Leif und Nina für viele nette Abende und einen dann doch noch spaßigen 30sten Geburtstag. Meinem Neffen und Patenkind Justus und seinen Eltern dafür, dass er mich mit seinem Lächeln daran glauben lässt, dass die Welt doch noch in Ordnung ist. Susanne für ihr ungebrochenes offenes Ohr und nicht zuletzt Flori für die Möglichkeit, in der Überganggsphase zur nächsten Reise etwas Geld zu verdienen und wieder was im kreativen Bereich auf die Beine zu stellen.

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